Home Die Turnflöhe Wettkämpfe Bildergalerien Pressearchiv Gästebuch

 

2010 Hans-Behnke

Ergebnisse
Presse   

- Termine
- Inhalt
- Impressum
- Nachrichtenarchiv



weitere Links:
* Turnflöhe früher *
- TSV Trittau 
- KTV Stormarn
- SHTV
- Turnerjugend
- VTF

- Turnsterne B'heide

    

 

 

Bericht vom Hans-Behnke-Pokal am 27. November 2010 in Trittau

                         

 

Beim diesjährigen Jahresabschlusswettkampf des KTV Stormarn konnten sich die Veranstalter richtig freuen: Denn nach rückläufigen Meldezahlen in den letzten Jahren schoss die Teilnehmerzahl beim traditionellen Hans-Behnke-Pokal und dem parallel ausgetragenen Mini-Pokal diesmal deutlich in die Höhe: Trotz einiger kurzfristiger Absagen marschierten 41 Turnerinnen in die Halle ein, die sich in neun Wettkämpfen messen wollten. Das weitaus größte Feld mit erstaunlichen 16 Turnerinnen kämpfte um den Hans-Behnke-Pokal, der seit etlichen Jahren ausschließlich von Trittauer Turnflöhen gewonnen wurde. Erfreulich auch die ansteigende Zahl der meldenden Vereine: Der TuS Hoisdorf (6 Teilnehmerinnen), SV Großhansdorf (14), TSV Bargteheide (11), VfL Oldesloe (2) waren vertreten. Dazu natürlich acht Turnflöhe aus Trittau, von denen gleich sieben im Hans-Behnke-Pokal antraten. Die Turnflöhe erzielten aber auch die maximal mögliche Ausbeute mit zwei ersten Plätzen, einem zweiten und einem dritten Platz. Und auch dieses Jahr blieb der wichtigste Pokal, der Hans-Behnke-Pokal, wieder in Trittau. Den erfolgreichsten Verein im Mini-Pokal stellte aber ganz klar der SV Großhansdorf, der gleich fünf Pokalgewinne feiern konnte.

 

 
 
Wettkampf
 
Anforderungen
 
Jahrgang
 

Anzahl
Turnerinnen

Siegerin
 
 
bullet 
Hans-Behnke-Pokal Kür Modifiziert 3 1998 und älter 16 Lena Zdun (TSV Trittau)
 
bullet 
Mini-Pokal Kür Modifiziert 4 2001 2 Emma Kastien (SV Großhansdorf)
 
bullet 
Mini-Pokal Kür Modifiziert 3 2000 2 Hannah Gabert (TSV Bargteheide)
 
bullet 
Mini-Pokal Kür Modifiziert 3 1999 3 Nele Jacobs (TSV Trittau)
 
bullet 
Mini-Pokal P-Stufen B-Version 2004 4 Emma Biemann (SV Großhansdorf)
 
bullet 
Mini-Pokal P-Stufen B-Version 2003 7 Melissa Liebich (SV Großhansdorf)
 
bullet 
Mini-Pokal P-Stufen B-Version 2002 4 Eva Hansen (SV Großhansdorf)
 
bullet 
Mini-Pokal P-Stufen B-Version 2001 3 Delia de la Rubia (SV Großhansdorf)
 
bullet 
Mini-Pokal P-Stufen B-Version 2000 1 Karolina Zaczkowski (TSV Bargteheide)
             

 

Hans-Behnke-Pokal (KM3)

Der Hans-Behnke-Pokal war als Wettkampf für alle Jahrgänge ab 1998 ausgeschrieben, so dass hier Turnerinnen im Alter zwischen 12 und 19 Jahren aufeinander trafen. Durch das große Teilnehmerfeld waren Prognosen schwieriger als in den vergangenen Jahren, doch im Vorfeld immer wieder genannt als Geheimfavoritin wurde Lena Zdun. Und das, obwohl die Fünfzehnjährige bislang noch nie an einem Kürwettkampf teilgenommen hatte, sondern jahrelang sehr erfolgreich die A-Version der P-Stufen turnte. Erst zwei Wochen zuvor hatte Lena noch ihre Mannschaft beim Kieler Pokalturnen zum Sieg geführt und musste sich nun in Rekordzeit auf die anspruchsvollere Kür Modifiziert 3 einstellen.

Doch die Umstellung gelang Lena mit Unterstützung ihrer Trainerin Antje offensichtlich ganz hervorragend: Hochkonzentriert meisterte Lena ihre Übungen in ihrem ruhigen, präzisen Turnstil. Nach einem guten Start am Barren (12,20 Punkte) zeigte sie die zweitbeste Übung am Schwebebalken (10,45 Punkte). Den Sprungtisch kann man wohl als Lenas Paradegerät bezeichnen: Besser als jede andere Turnerin an diesem Tag vollführte sie den Handstandüberschlag über den Tisch. Belohnt wurde sie mit 13,00 Punkten. Danach genügte ihr eine durchschnittliche Bodenübung (11,00 Punkte), um sich den begehrten Hans-Behnke-Pokal zu sichern. Lenas Freude war natürlich riesengroß, denn aufgeregt war sie vor dem Wettkampf schon, auch wenn ihr dies nicht unbedingt anzumerken war. Lenas Wechsel ins Kürturnen war eine sehr gute Entscheidung. Im nächsten Jahr wird sie vermutlich nicht mehr nur als Geheimfavoritin an den Start gehen.

 

Nicht so weit vorne hatte man Mareen erwartet, die es bei ihrer ersten Teilnahme am Hans-Behnke-Pokal aber gleich aufs Treppchen schaffte. Dafür musste sie allerdings auch einen sehr guten Wettkampf turnen: Sie startete gleich mit der zweitbesten Barrenübung aller Teilnehmerinnen in den Wettkampf (12,25 Punkte). Am Schwebebalken musste Mareen nach ihrer eigentlich schon gestandenen Rückwärtsrolle doch noch zu Boden, daher blieb sie hier unter 10 Punkten. Doch danach zeigte sie den wohl besten Satz über den Sprungtisch, der ihr bislang in einem Wettkampf gelungen ist. Die Kampfrichter vergaben dafür 12,65 Punkte, die dritthöchste Wertung des Tages. Mareen war sich bewusst, dass sie nach drei Geräten gut im Rennen um einen der vorderen Plätze lag, und bei ihrer Bodenkür gab sie noch einmal alles: Mit 11,75 Punkten erzielte sie auch hier eine hohe Wertung. In der Endabrechnung lag sie nur 0,35 Punkte hinter Lena auf Rang 2 und freute sich nicht weniger als die Siegerin.

 

Auch Nantje hatte allen Grund zur Freude. Im vergangenen Jahr konnte sie verletzungsbedingt nicht teilnehmen, bei ihrer ersten Teilnehme am Hans-Behnke-Pokal im Jahre 2008 hatte sie das Siegertreppchen knapp verpasst. Dieses Jahr nun klappte es: In dem hart umkämpften Wettkampf gelang ihr die beste Bodenübung, für die sie 12,30 Punkte erhielt. Auch am Stufenbarren lag Nantje mit 12,20 Zählern weit vorne im Teilnehmerfeld. Ähnlich wie Mareen erlaubte sich Nantje einen Sturz vom Schwebebalken. 11,75 Punkte beim Sprung komplettierten Nantjes starken Auftritt.

 

Damit waren die drei Podiumsplätze im Hans-Behnke-Pokal vergeben, doch auch die übrigen vier Trittauerinnen zeigten teilweise sehr gute Leistungen und landeten dicht gedrängt im Mittelfeld. Denn während sich die ersten Drei punktemäßig etwas absetzen konnten, lagen zwischen Rang vier und zehn lediglich 1,25 Punkte. Lisa schaffte es auf einen guten fünften Platz und freute sich sicherlich über die beste Schwebebalkenübung des Tages (10,75 Punkte). Fünf hundertstel Punkte fehlten Lisa auf Rang 4, der von der Hoisdorferin Marie Christian belegt wurde. Lydia landete mit weiteren fünf Hundertsteln Abstand einen Platz dahinter. Sie zeigte die beste Barrenübung (12,30 Punkte) sowie die drittbeste Bodenkür (11,85), jedoch machte der Schwebebalken Lydias Hoffnungen auf eine Spitzenplatzierung zunichte. Laura zeigte einen ausgeglichenen Wettkampf ohne große Schwächen, sie erreichte Rang sieben mit nur 0,2 Zählern Abstand auf Lydia. Alina belegte Rang zehn in dem sechzehnköpfigen Teilnehmerfeld. Ihr gelang die zweitbeste Barrenübung des Wettkampfes (12,25 Punkte).

 

Mini-Pokal Jahrgang 1999 (KM3)

Nele war die einzige Trittauerin, die nicht am Hans-Behnke-Pokal teilnahm, sondern entsprechend ihrem Jahrgang noch beim Mini-Pokal antrat. Sie hatte sich fest vorgenommen, den Siegerpokal zu gewinnen, denn schließlich wird auch sie nächstes Jahr gegen die Großen im Hans-Behnke-Pokal turnen müssen. Und ihr Sieg im vergangenen Jahr beim Mini-Pokal fühlte sich nicht wie ein solcher an, war Nele in der KM3 doch die einzige Teilnehmerin ihres Jahrgangs. Diesmal durfte sie dagegen ihr Können im direkten Vergleich mit Francesca Lamperti vom TSV Bargteheide und Raissa Schlimm vom TuS Hoisdorf unter Beweis stellen. Francesca und Nele lieferten sich ein abwechslungsreiches Duell: Während Francesa am Sprungtisch und am Barren die höheren Wertungen erzielte, hatte Nele am Schwebebalken und bei der Bodenkür die Nase vorn. In der Endabrechnung gewann Nele den Wettkampf des Jahrgangs 1999 mit 0,80 Zählern Vorsprung.

 

Fazit

Damit ist wieder ein Turnjahr vorüber. Die Turnflöhe können dabei auf sehr ansehnliche Erfolge zurückblicken, vor allem in der Kür Modifiziert turnen sie auf einem Spitzenniveau, wie ein kurzer Rückblick auf die Ergebnislisten des Jahres zeigt:

bullet

Die Turnflöhe stellen in vier Jahrgängen fünf Kreismeisterinnen (Lisa / Nantje, Laura, Mareen und Nele)

bullet

Lydia und Mareen sind Landesmeisterinnen

bullet

Durch Lenas Sieg bleibt der Hans-Behnke-Pokal für ein weiteres Jahr in Trittau

bullet

Nele siegt im Mini-Pokal

bullet

Unsere KM2-Mannschaft (Joana, Lydia, Lisa, Nantje, Alina und Mareen) schaffte in ihrer ersten Saison mit Rang fünf den Klassenerhalt in der Oberliga.

Mit dieser Bilanz sollten die Trainerinnen Antje und Doris recht zufrieden sein. Hoffen wir, dass der TSV Trittau bald auch wieder Erfolge beim Turnfloh-Nachwuchs in den Jahrgängen 2000 und jünger erzielen kann, denn die anderen Stormarner Vereine haben in diesen Jahrgängen ganz schön aufgerüstet.

 





 

 

         

 

  Zuletzt aktualisiert am 11. Oktober 2010 09:20

Home ] Inhalt ] Impressum ]

  ©  by Stefan Jacobs 2007